Keine Tatsache mehr
Räuber verringern lediglich Beutepopulationen und spielen daher keine positive Rolle bei der Erhaltung ökologischer Gemeinschaften.
Was wir heute wissen
Räuber können dominante Konkurrenten regulieren, das Verhalten von Beutetieren verändern, Artenvielfalt erhalten und Wirkungen über ganze Nahrungsnetze auslösen. Die Entfernung eines Schlüsselräubers kann ein Ökosystem vereinfachen oder neu organisieren, statt lediglich die Zahl der Beutetiere zu erhöhen.
Warum sich das änderte
Management und frühe ökologische Vorstellungen behandelten Räuber häufig vor allem als Konkurrenten, Schädlinge oder Ursache von Beutemortalität. Entfernungsexperimente, insbesondere Robert Paines Arbeiten in der Gezeitenzone, zeigten, dass Räuber verhindern können, dass eine einzelne Beuteart Ressourcen monopolisiert, und dadurch die Vielfalt einer Lebensgemeinschaft erhalten.
- Status
- Widerlegt
- Kategorie
- Ökologie
- Akzeptiert für
- ≈116 Jahre
- Ungefähr akzeptiert
- 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts
- Ungefähr geändert
- 1960er- bis 1980er-Jahre