Keine Tatsache mehr
Atemwegspartikel lassen sich anhand einer einzigen festen Partikelgrößengrenze in „Tröpfchen“ und „Aerosole“ einteilen.
Was wir heute wissen
Atemwegspartikel bilden ein kontinuierliches Größenspektrum und nicht zwei klar getrennte Klassen mit einer einzigen universellen Grenzgröße. Größere Partikel sinken tendenziell schneller ab und kleinere bleiben länger in der Luft, doch ihr Verhalten hängt auch von Verdunstung, Luftströmung, Feuchtigkeit und ihrer Entstehung ab.
Warum sich das änderte
Infektionsschutzrichtlinien teilten Partikel häufig bei einem festen Durchmesser in „Tröpfchen“ und „Aerosole“, verschiedene Fachgebiete verwendeten jedoch unterschiedliche Grenzwerte. COVID-19 machte diese Widersprüche sichtbar, und die Aerosolphysik zeigte, dass sich Partikelverhalten kontinuierlich statt an einer magischen Größe verändert. Eine WHO-geführte Terminologie verwendet nun ein Spektrummodell.
- Status
- Abgelöst
- Kategorie
- Öffentliche Gesundheit
- Akzeptiert für
- Nicht quantifiziert
- Ungefähr akzeptiert
- 20. Jahrhundert bis 2024
- Ungefähr geändert
- 2024