Keine Tatsache mehr
Die menschliche Abstammungslinie entwickelte ein großes Gehirn, bevor sie gewöhnlich auf zwei Beinen ging.
Was wir heute wissen
Gewohnheitsmäßige Zweibeinigkeit, regelmäßiges Gehen auf zwei Beinen, entstand Millionen Jahre vor der starken Zunahme der Gehirngröße bei der Gattung Homo. Frühe Homininen besaßen Gehirne, deren Größe noch weitgehend mit der heutiger Menschenaffen vergleichbar war.
Warum sich das änderte
Frühe Theorien behandelten Intelligenz und Gehirnvergrößerung häufig als den Ausgangspunkt der Menschwerdung. Australopithecinen und noch ältere Homininen verbanden dagegen Belege für aufrechten Gang mit relativ kleinen Gehirnen.
- Status
- Widerlegt
- Kategorie
- Menschliche Evolution
- Akzeptiert für
- ≈65 Jahre
- Ungefähr akzeptiert
- Spätes 19. bis frühes 20. Jahrhundert
- Ungefähr geändert
- 1920er- bis 1970er-Jahre