Keine Tatsache mehr
Chemisch sehr stabile FCKW, die in Bodennähe freigesetzt werden, können die Ozonschicht in der Stratosphäre nicht schädigen.
Was wir heute wissen
FCKW – Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die früher häufig als Kältemittel und Treibgase eingesetzt wurden – sind in Bodennähe so stabil, dass sie lange genug überleben, um die Stratosphäre zu erreichen. Dort zerlegt ultraviolettes Sonnenlicht die Moleküle und setzt Chlor frei, das in wiederholten Reaktionen viele Ozonmoleküle zerstören kann.
Warum sich das änderte
Gerade die chemische Stabilität, die FCKW sicher erscheinen ließ, sorgte dafür, dass sie jahrelang bestehen und nach oben gelangen konnten. Molina und Rowland zeigten 1974, wie UV-Licht in der Stratosphäre Chlor aus FCKW freisetzen kann. Spätere Messungen und das antarktische Ozonloch bestätigten die großräumige Wirkung.
- Status
- Widerlegt
- Kategorie
- Atmosphärenwissenschaften
- Akzeptiert für
- ≈39 Jahre
- Ungefähr akzeptiert
- 1930er- bis 1970er-Jahre
- Ungefähr geändert
- 1974 bis 1980er-Jahre